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General Storage BIT
In den meisten modernen IT Umgebungen werden die Daten von Endanwendern auf zentralen Fileservern abgelegt, um das Management und die gemeinsame Nutzung von Dateien zu vereinfachen und die Sicherheit zu verbessern. Als Endanwender greift man auf diese zentralen Datenablagen normalerweise automatisiert über das Netzwerk zu, d.h. bestimmte Bereiche des Fileservers werden dem Anwender z.B. als Laufwerk X: (Userdaten), Laufwerk Y: (Abteilungslaufwerk) usw. zur Verfügung gestellt.
Die Sicherung der Daten findet in einem solchen Szenario auf dem Fileserver selbst statt. Auf diesem sind ein oder mehrere TSM Clients installiert, welche alle Daten des Fileservers täglich inkrementell in einen oder mehrere TSM Server sichern. Dieses Verfahren ist nötig, um den Fileserver bei Totalverlust konsistent und schnell restaurieren zu können.
Wenn ein Endanwender eine der zentral gesicherten Dateien versehentlich löscht oder überschreibt, muss er die Wiederherstellung der Datei veranlassen. In den meisten Fällen ruft er hierzu den User Helpdesk oder den TSM Administrator an. Dieser muss zunächst herausfinden, wo sich die benötigte Datei ursprünglich befunden hat. Auf den zentralen Fileservern existiert nämlich kein Laufwerk X:, sondern nur ein korrespondierendes „Share“, dem nicht unmittelbar zu entnehmen ist, auf welchem Fileserver es sich befindet und unter welchem Laufwerksbuchstaben es der Workstation zur Verfügung gestellt wurde. Wenn der Helpdesk den entsprechenden Fileserver und Pfad identifiziert hat, muss er feststellen, mit welchem TSM Client Node das Verzeichnis gesichert wurde und ob der Endanwender überhaupt die Berechtigung hat, die entsprechende Datei einzusehen. Schließlich muss der Helpdesk den entsprechenden TSM Client starten und mit dem Endanwender abstimmen, welche Datei genau in welcher Version benötigt wird. Da die Datei für den Endanwender nicht mehr sichtbar ist, kommt es dabei häufig zu zeitraubenden Missverständnissen. Vom Aufwand für den Helpdesk oder TSM Administrator abgesehen, ist diese Prozedur auch für den Endanwender unbefriedigend, speziell wenn der Helpdesk ausgerechnet dann nicht zur Verfügung steht, wenn dringend ein Restore benötigt wird.
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