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Beispielsreferenz Genossenschaft

Konzernbereiche:

  • Wirtschaftsprüfer und weitere Finanzdienstleistungen
  • Gesamtumsatz 577,3 Mio. Euro
  • 38.739 Kunden
  • 5.386 Mitarbeiter

IT-Umgebung:

  • Großrechneranlage Kapazität: 10.623 MIPS
    • 1x IBM 2094 712, 1x IBM 2094 709,2x IBM 2064 1C1
  • Weitere Rechneranlagen
    • 102x SUN-Ultra/Netra/Fire/Enterprise/280R/480R/V880, 5x HP L2000/L3000
  • Plattensteuereinheiten Kapazität: 191.055 GB
    • HDS 9570V/9580V/9585V/9970V/9980V, EMC2 DMX 800
  • Automatisches Kasettenarchiv - Kapazität: 731.665 GB
    • 12x STK 9310 (Lagermodul)
    • 28x STK 9490 (Kassettenlaufwerk)
    • 46x STK 9840 (Kassettenlaufwerk)
  • Automatisches Kassettenarchiv für SAN - Kapazität: 327.000 GB
    • 2x IBM 3584 (Lagermodul)
    • 8x IBM LTO-2 (Kassettenlaufwerk)
    • 28x IBM LTO-3 (Kassettenlaufwerk)

Ziele/ Objectives:

  • Bestehende Backup Umgebung (TSM zOS) aufrüsten oder
    Neues Backup Konzept über mehrere Standorte (18 TSM Instanzen)
  • Kosten sollen eingespart werden
  • Einführung neuer Technologien – Backup-to-Disk
  • Höhere Verfügbarkeit für Desaster Recovery Schutz

Business needs: welche Probleme (pains) hatte der Kunde:

  • Einbindung mehrerer Standorte in ein zentrale Backupanwendung
  • Zentrale Verwaltung von mehreren Backup Servern (18 TSM Instanzen)
  • Reduzierung des Backup Fensters (über 1.000 Clients)
  • Reduzierung des Restore Zeiten für File Server
  • Erweiterbarkeit der neuen Lösung hinsichtlich neuer Anforderungen / Neue Kunden
  • Lösung muss verschiedenste Betriebssysteme unterstützen:
    • Windows NT OS
    • AIX OS
    • Solaris OS
    • EMC Celerra
    • Linux OS

Lösungsbeschreibung
Die GSCC Clusterlösung wurde speziell für TSM entwickelt und trägt den besonderen Anforderungen für Datensicherungssysteme Rechnung. Die Funktion gliedert sich in drei Hauptbereiche:

Replikation:
GSCC spiegelt die TSM Metadaten und etabliert auf dem Peer TSM System ein Standby Abbild des laufenden TSM Servers. Ein üblicherweise aus zwei TSM Servern bestehendes Cluster verfügt demnach über zwei produktive Instanzen, die verteilt über beide Server produktiv tätig sind. Jede dieser beiden Instanzen repliziert sich permanent auf des „andere“ System und steht dort zur Übernahme bereit, falls einer der Server ausfallen sollte. Das Standby Prinzip wird nicht durch eine einfache Spiegelung der Daten, sondern durch ein fortwährendes Applizieren der Datenbank Veränderungen auf der jeweils anderen Seite erreicht. GSCC synchronisiert darüber hinaus automatisch Kopien von Datenbeständen, die sich auf unterschiedlichen Libraries oder innerhalb einer Library befinden, mit dem Status der gespiegelten Datenbankinhalte.

Übernahme:
Im Gegensatz zu generischen Clusterlösungen startet GSCC eine Übernahme immer dann, wenn das betroffene System seine tatsächlichen Aufgaben als TSM Server nicht mehr erfüllen kann. Die Gründe hierfür können vielfältig sein und liegen i.d.R außerhalb der TSM Server (z.B. Netzwerkprobleme, SAN Probleme etc.). GSCC überprüft anhand der Verbindungen zu den TSM Clients und den Sicherungsmedien permanent, ob eine Sicherung oder Rücksicherung stattfinden kann. Ist dies, aus welchen gründen auch immer, nicht der Fall, wird die Kommunikation mit dem „anderen“ TSM Server überprüft. Ist der gewünschte Service auf dem anderen System verfügbar, findet ein Failover inklusive aller an eine Instanz geknüpften Eigenschaften (IP Adressen, SAN Mappings etc.) statt. Für die sichernden Clients bleibt die Übernahme/Rückübernahme transparent.

Lokale Sicherheit:
Darunter ist der hochverfügbare Zugriff auf Sicherungsressourcen zu verstehen. So ist z.B. die Steuerung von Libraries, wie der IBM 3584 LTO Library, grundsätzlich über mehrere, alternative SAN Pfade möglich, die von GSCC redundant verwaltet werden. Fällt einer der Steuerungspfade aus, aktiviert GSCC automatisch einen alternativen Pfad, ohne dass die Verbindung zur Library gestört wird. Gleiches gilt für LAN Pfade (IP Adressen, Netmasks usw.), die von GSCC automatisch verwaltete und bei Bedarf aktiviert bzw. deaktiviert werden.

GSCC empfiehlt sich aus Sicherheitsgründen, um in komplexen SAN/LAN Umgebungen einen jederzeit funktionierenden Zugriff auf die Sicherungsumgebung sicherzustellen, der ja gerade in Zeiten unsicherer Infrastruktur (z.B. nach einer Katastrophe) gesteigerte Bedeutung zukommt. GSCC wird über ein komfortables Web Interface gesteuert und überwacht und sendet im Fehlerfall SNMP Traps, Mails oder Pager Nachrichten um über Fehlerzustände und Übernahmen zu informieren. Die Übernahme kann auch vom Benutzer initiiert werden, wenn z.B. Wartungsarbeiten an einem TSM Server geplant sind.
 
Vorteile der Lösung:

  • Vollständig integrierte Lösung für Höchste Verfügbarkeit
  • Bei Ausfall eines Rechenzentrums kann auf die Daten sofort  durchgängig zugegriffen werden
  • Backup und Restores können durchgängig für den Client fortgeführt werden
  • GSCC spiegelt alle oder individuell zu bestimmende Sicherungsdaten sowie Daten zur Langzeitarchivierung

Entscheidungskriterien:

  • Kompetenz des Anbieters und der Lösung
    (Referenzenbesuche bei bestehenden Kunden)
  • Vertrauen in die angebotene Hardware und Software Lösung

 Alle erwähnten Produkte und Bezeichnungen können eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Hersteller sein und werden als solche betrachtet.
Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie bitte info@general-storage.de

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